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Vinyl DLP: Gustav Mahler – Symphonie N°1  

 

 

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• Neue Studioaufnahme (2012)  

• Analoge Aufnahme und Mastering  

• Limitierte Edition  

• Audiophile Klangqualität  

• 2x 180gr Virgin Vinyl  

• Jeder Satz auf einer eigenen LP-Seite  

 

UVP: € 49,90  

 

Wiener Symphoniker  

Dirigent: Fabio Luisi  

1. Langsam, schleppend. Im Anfang sehr gemächlich  

2. Kräftig bewegt, doch nicht zu schnell  

3. Feierlich und gemessen, ohne zu schleppen  

4. Stürmisch bewegt  

 

Brandneue audiophile Einspielung als Doppel-Vinyledition!  

 

Zum ersten Mal seit den 1990ern bringt ein namhaftes Orchester unter bedeutenden Dirigenten eine REINE ANALOGAUFNAHME neu heraus. Das traditionsreiche Konzertorchester der Stadt Wien, die "Wiener Symphoniker", präsentiert die erste Produktion unter seinem neu gegründeten Eigen-Label in Kooperation mit Pro-Ject Audio Systems.  

 

Die Vinylausgabe wurde von ausgesuchten Audioexperten betreut. Ein spezielles analoges Mastering auf Originalpulten sowie eine sorgfältige auf 3000 Kopien limitierte Pressung pro Folie sind die Voraussetzungen für ein einmaliges Klangerlebnis. So wurde z.B. der Schnitt so gesetzt, dass jeweils ein Satz auf einer LP Seite geschnitten wurde, um somit den gesamten analogen Frequenzbereich abzudecken. Die Pressung dieser Doppel LP wurde auf hochwertigem 180 gr. Vinyl hergestellt.  

 

Paradigmatisch und stellvertretend für das Kernrepertoire der Wiener Symphoniker steht das Werk der ersten Veröffentlichung Gustav Mahlers 1. Symphonie in D-Dur entstand in ihrer heute gespielten Form nur 4 Jahre vor der Gründung der Wiener Symphoniker im Jahr 1900. Dementsprechend bildeten die Symphonien Gustav Mahlers von Anbeginn einen Schwerpunkt in der interpretatorischen Auseinandersetzung des Orchesters unter vielen namhaften Dirigenten. Mahlers Symphonie „Nr. 1“ ist darüber hinaus als Erstlingswerk eines in Wien wirkenden Revolutionärs mehr als passend für den Start eines neuen Wiener Orchester-Labels.  

 

Wiener Symphoniker  

 

Die Wiener Symphoniker sind Wiens Konzertorchester und Kulturbotschafter und damit verantwortlich für den weitaus größten Teil des symphonischen Musiklebens dieser Stadt. Die Aktivitäten des Orchesters sind vielfältig, wobei die Pflege der traditionellen Wiener Klangkultur einen zentralen Stellenwert einnimmt.  

 

Ende des 19. Jahrhunderts war die Zeit reif für die Gründung eines neuen Wiener Orchesters, das einerseits populäre Orchesterkonzerte veranstalten und andererseits den Bedarf an Ur- und Erstaufführungen damaliger zeitgenössischer Werke abdecken sollte.  

Im Oktober 1900 präsentierte sich der neue Klangkörper (damals unter dem Namen „Wiener Concertverein“) mit Ferdinand Löwe am Pult im Großen Musikvereinssaal erstmals der Öffentlichkeit. Heute so selbstverständlich im Repertoire verankerte Werke wie Anton Bruckners Neunte Symphonie, Arnold Schönbergs Gurre- Lieder, Maurice Ravels Konzert für die linke Hand und Franz Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln wurden von den Wiener Symphonikern uraufgeführt. Im Laufe seiner Geschichte prägten herausragende Dirigentenpersönlichkeiten wie Bruno Walter, Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, Oswald Kabasta, George Szell oder Hans Knappertsbusch entscheidend den Klangkörper. In den letzten Jahrzehnten waren es die Chefdirigenten Herbert von Karajan (1950–1960) und Wolfgang Sawallisch (1960 –1970), die das Klangbild des Orchesters formten. In dieser Position folgten – nach kurzzeitiger Rückkehr von Josef Krips – Carlo Maria Giulini und Gennadij Roshdestvenskij. Georges Prêtre war zwischen 1986 und 1991 Chefdirigent, danach übernahmen Rafael Frühbeck de Burgos und Vladimir Fedosejev diese Position.  

 

Seit der Saison 2005 – 06 leitet Fabio Luisi die Wiener Symphoniker, ihm folgt ab 2014 –15 Philippe Jordan. Als Gastdirigenten feierten zudem Stars wie Leonard Bernstein, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Carlos Kleiber oder Sergiu Celibidache viel beachtete Erfolge. Die Wiener Symphoniker absolvieren pro Saison über 150 Konzert- und Opernauftritte, wovon die Mehrzahl in Wiens renommierten Konzerthäusern Musikverein und Konzerthaus stattfindet. Bereits seit 1946 sind die Wiener Symphoniker jeden Sommer das „Orchestra in Residence“ der Bregenzer Festspiele. Dort treten sie nicht nur als Opernorchester beim Spiel am See und bei der Oper im Festspielhaus in Erscheinung, sondern sind auch mit mehreren Orchesterkonzerten im Programm des Festivals vertreten. Zusätzlich wirken die Wiener Symphoniker seit 2006 bei zahlreichen Opernproduktionen im Theater an der Wien mit und unterstreichen damit ihre herausragende Stellung im Musikleben Wiens.  

 

Fabio Luisi wurde 1959 in Genua geboren und begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Luisi erhielt sein Klavierdiplom 1978 am Konservatorium Niccoló Paganini in Genua. Danach setzte er seine pianistischen Studien bei Antonio Bacchelli und Aldo Ciccolini in Paris fort. Er begann das Kapellmeisterstudium an der Grazer Musikhochschule bei Milan Horvat und erhielt das Kapellmeisterdiplom mit Auszeichnung 1983. Luisi trat noch im selben Jahr sein erstes Engagement als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung an der Grazer Oper an. Sein Dirigierdebüt gab er 1984 in Martina Franca mit Cimarosas Requiem. 1987 verließ Luisi die Grazer Oper und begann seine internationale Karriere. 1989 debütierte er bei den Opernfestspielen an der Bayerischen Staatsoper München mit Il barbiere di Siviglia, an der Staatsoper unter den Linden in Berlin mit Le nozze di figaro und an der Wiener Staatsoper mit Tosca, die er als seine „Schicksalsoper“ bezeichnet. Seit dem erfolgreichen Einstand an diesen Opernhäusern ist er ständiger Gastdirigent von Repertoire-Vorstellungen, Wiederaufnahmen und Neuproduktionen.  

 

Sein Debüt in Amerika feierte er 2000 mit einer Neuproduktion von Rigoletto in Chicago (Lyric Opera). 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in einer Neuproduktion von Die Liebe der Danae, gefolgt von einer konzertanten Aufführung der Ägyptischen Helena, die eine stetige Zusammenarbeit mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden zur Folge hatte. Auch im symphonischen Bereich begann Luisis Weg in der Stadt seiner Dirigentenausbildung: 1990 wurde unter seiner künstlerischen Leitung das Grazer Symphonische Orchester neu gegründet. Die zweite Hälfte der 90er-Jahre stand im Zeichen des Karriere-Aufbaus in den Bereichen Live-Konzert, Rundfunkaufnahme und CD-Produktion, wobei drei Orchester für diese Tätigkeitsfelder einstehen: 1995 wurde er künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Tonkünstler- Orchesters Niederösterreich und 1996 künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. 1997 wurde er zum künstlerischen Leiter und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande in Genf berufen.  

 

Im Februar 2000 gab Fabio Luisi sein Konzertdebüt in den Vereinigten Staaten bei einem Auftritt mit dem New York Philharmonic. Zusätzlich wurde Luisi Anfang 2004 Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden und Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle ab der Saison 2007–08. Hierfolgte er Persönlichkeiten wie Fritz Busch, Karl Böhm, Josef Keilberth, Rudolf Kempe und Giuseppe Sinopoli. Seit 2005 ist Luisi Chefdirigent der Wiener Symphoniker, seit der Saison 2012 –13 ist er neuer Generalmusikdirektor am Opernhaus Zürich. Im September 2011 wurde Luisi zudem zum Chefdirigenten an der Metropolitan Opera in New York ernannt.  

 



Zuletzt geändert am 20.01.2017

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